Das Festgeld

Bei dem Festgeld wird Geld für eine fest definierte Laufzeit angelegt. Dabei erfolgt die Anlage immer bei einer Bank. In der Regel ist die Laufzeit durch das Angebot der Bank vorbestimmt und kann sich sehr unterschiedlich gestalten. In vielen Fällen kann jedoch von einer Mindestlaufzeit von 30 Tagen ausgegangen werden. Es gibt mittlerweile aber auch Banken, die in Verbindung mit dem Festgeld eine geringere Laufzeit gewähren. Festgeldkonten mit einer kurzen Laufzeit umfassen meist einen Anlagezeitraum von 30 bis 180 Tagen. Darüber hinaus können in Verbindung mit diesem Anlagekonto aber auch längere Zeiträume in Anspruch genommen werden. So kann das Festgeldkonto auch mit einer Laufzeit von mehreren Jahren einhergehen.

Der Anleger erhält bei diesem Angebot für die Anlage des Geldes einen konstanten Zinssatz. Die Höhe des Zinssatzes richtet sich nach den Geldmarktsätzen für äquivalente Laufzeiten und Summen. Wie hoch die Zinsen jedoch letztendlich sind, wird von der Bank angeboten. Die Staffelung der Zinsen richtet sich nach der Anlagesumme und der Laufzeit. Die Zinsen sind bei dem Festgeld umso höher, desto länger der Anlagezeitraum ist. Festgeldanlagen gehen in der Regel mit Zinsen zwischen zwei und fünf Prozent einher. Vor einer Geldanlage sollten immer die aktuellen Konditionen von den unterschiedlichen Banken miteinander verglichen werden. So kann sichergestellt werden, dass man sich für das stärkste Angebot des Marktes entscheidet. Zudem sollten sich Verbraucher zu diesem Zeitpunkt über eventuell vorhandene Mindestanlagesummen erkundigen. Wer mit dem Festgeld keine Erfahrungen hat, sollte darüber nachdenken, die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen.

Viele Banken arbeiten heute bei dem Festgeld mit Mindestanlagesummen. Diese können sich zwischen 2500 und 5000 Euro bewegen. Es gibt auch einzelne Banken, die bei dieser Anlageform einen Höchstanlagebetrag festsetzen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass das Festgeldkonto Privatpersonen vorbehalten ist und nicht von Unternehmen in Anspruch genommen wird. Bei dem Festgeldkonto muss bedacht werden, dass eine Aufhebung des Vertrags vor dem eigentlichen Laufzeitende mit erheblichen Verlusten einhergehen kann. So können die Banken in diesem Fall Strafzinsen berechnen. Auch der Wegfall des bisher angesparten Zinsguthabens ist möglich.

Die Anlage auf dem Festgeldkonto lohnt sich in der Regel zum einen für größere Summen und zum anderen für längere Anlagezeiträume.

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