Die Ratingagentur Moody’s hat erneut auf die Finanzkrise reagiert und hat sich für eine weitere Warnung Europas entschieden. Erneut hat sich Moody’s für die Herabstufung von mehreren Euro-Staaten entschieden. Mit der schlechteren Bewertung fällt es den betroffenen Ländern immer schwerer sich Geld zu leihen.
Die Moody’s sorgte aber nicht nur innerhalb des Euroraums für Aufruhr. Auch außerhalb der Währungszone hob die Ratingagentur den Zeigefinger. So steht zum ersten Mal nun auch Großbritannien unter besonderer Beobachtung. Seit Ausbruch der Krise blieb das Land bislang von den Handlungen der Ratingagenturen verschont.
Moody’s geht mit den aktuellen Herabstufungen hart mit den europäischen Staaten ins Gericht. So sind von diesen nicht nur Italien und Spanien, sondern auch Portugal, Malta, die Slowakei und Slowenien betroffen. Doch auch Frankreich und Österreich müssen bangen. Ihnen droht derzeit die Aberkennung von ihren bislang guten Noten. Moody’s hat außerdem den Ausblick für Großbritannien herunter gestuft.
War dieser lange Zeit mit „stabil“ gekennzeichnet, beläuft er sich nun nur noch auf „negativ“. Großbritannien hat nervös auf die Entscheidung von Moody’s reagiert. Das Land könnte nach Erklärungen von der Ratingagentur Moody’s von der Finanzkrise auf dem Kontinent in Mitleidenschaft gezogen werden.
Wer kennt die Ratingagentur Moody`s nicht? Großbritannien weiß, was sich dahinter verbirgt. Dem ungeachtet auch andere Länder: wie zum Beispiel Portugal, Malta, die Slowakei und Slowenien haben doch wie auch Italien und Spanien von den Herabstufungen Wichtigkeit aufgegriffen.